Winterfettfutter, Sommerfettfutter

Warum Füttern?
Vögel haben ein unruhiges Leben. Sie sind ständig Gefahren ausgesetzt. Daher muss das Fressen schnell gehen.
Der Vogel besitzt auch den effektivsten uns schnellsten Verdauungsvorgang im Tierreich! Um ein optimales
Fluggewicht zu haben muss die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung schnell gehen. Das Ausscheiden von
unnötigen Ballaststoffen ebenso. Ein kleines Beispiel:

Wer uns mal beim Futter herstellen zusehen möchte, hier gibt es ein Video:

Eine Meise wiegt rund 20g (ca. 10 Gummibärchen) In einer Winternacht verliert sie 10% Körpermasse,
also 2g. Das nur, um die Körpertemperatur auf 42 Grad zu halten. Am folgenden Tag muss sie diese 2g
wieder ausgleichen, um die nächste Nacht zu überleben. Im Winter kommen noch zwei ungünstige
Tatsachen zusammen. Tageslicht bei dem sie fressen können, gibt es nur zwischen 8:00 und 16:00 Uhr
und das Nahrungsangebot ist durch die Schneedecke und den abgeernteten Gärten und Feldern nicht
gerade üppig. Hier kommt der Mensch ins Spiel. Wir helfen mit der Winterfütterung den Vögeln in der
kurzen Zeit in der sie fressen können, genug Nahrung zu finden um die nächste Nacht zu überstehen.

Zur Verwendeten Mischung:
2 Päckchen Haferflocken zu je 500 g
1 Päckchen Rosinen zu 250 g (nicht geschwefelt)
1 Päckchen gemahlene Haselnüsse zu 200 g
1 Päckchen gemahlene Kokosnüsse Erdnüsse oder Erdnussbruch ca. 250 g
Winterstreufutter ca. 500 g
ca. 100 g Schweine-Schmalz für ca 500 g Trockenmischung
Alle trockenen Bestandteile mischt man am besten in einer alten,
großen Schüssel. Währenddessen wird das Fett in einem Topf, unter ständigem rühren, geschmolzen. Darauf achten, das es nicht zu
warm wird. Handwarm währe ideal. Wenn das Fett soweit ist, kommen die Zutaten zusammen. Achtung, nicht alles Fett verwenden.
Sollte es zu flüssig sein, hat man dann keine Möglichkeit mehr das auszugleichen. Die Konsistenz sollte jeder für sich selber
bestimmen. Manche mögen es eher etwas feuchter, andere eher trockener. Ist die Mischung fertig, kann man sie in die Behälter
füllen. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wir verwenden gerne auch Kaffeetassen, Brotkörbchen und kleine Gitter.

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