Vogelstation Villingen

Wenn ihr Vogel Probleme macht

Vogelgrippe

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Unsere Station bleibt geschlossen, bis die Behörden entwarnung geben.
Wir informieren hier kurz über die aktuelle Situation. Im Anschluss finden sie ein paar Links zu dem Thema.

Zuerst einmal, ist es nichts neues, das im Winter die Geflügelpest auftritt. Das gibt es fast jeden Winter in Deutschland. Die Behörden werden am Montag Allgemeinverfügung erlassen.

Handlungsempfehlungen:

  • Wer eine kranken oder verletzten Vogel findet, lässt den Vogel vor Ort. Er darf nicht angefasst oder mitgenommen werden. Es muss das Veterinärsamt, Landratsamt oder Bürgermeisteramt kontaktiert werden.
    • Kontaktstellen sind: Veterinäramt, Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Telefon: 07721 9 13 50 50
    • am Wochenende an die Leitstelle Schwarzwald-Baar-Kreis Telefon: 07721 991580 oder Leitstelle Tuttlingen, Telefon: 07461 75656
    • krank heißt: Taumeln, Kopf drehen und um die eingene Achse drehen – um nur einige zu nennen
  • Für Vogelhalter gilt es den Kontakt seiner Vögel zu Wildvögeln zu verhindern.
  • keine Wasservögel füttern (nach dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) sowieso verboten)

Links:

Vogelstation Villingen

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Es gibt viele Dinge, um die wir uns verpflichtet fühlen. Als Auffangstation ist unsere Hauptaufgabe natürlich, das wir uns um die Vögel kümmern, welche Hilfe benötigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie geschwächt, verletzt oder aus dem Nest gefallen sind. Man muss sich bei der Aufgabe immer bewußt sein, das man nicht allen Helfen kann. Oft ist es schwierig, Abschied zu nehmen, wenn der kleine endlich die Freiheit wieder hat.
Rund um Natur und Vögel haben wir ausserdem noch diese Themen:
wir klären über die notwendige Winter-, Sommerfütterung auf
geben Tips zur naturnahen Gartengestaltung
Vorträge zum Mitmachen in Schulen und Kindergärten
Bienen und Hornissen

Sollten sie ausserdem oder zu diesen Themen, Fragen haben, sprechen sie uns einfach an: Kontakt 07721 73925

Hilflosen Vogel gefunden – was tun? – Erste Hilfe für Singvögel

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Verlassene Jungvögel sitzen lassen und beobachten!
Im Frühling ist es wieder soweit. Es werden jede Menge hilflose Vögel gefunden, egal ob sie Hilfe benötigen oder nicht. Es zwitschert und pfeift überall. Die Vögel sammeln emsig Zweige, Gras, Moos und anderes Material um ihr Nest so bequem wie möglich, für ihren Nachwuchs zu gestalten. Danach geht es ans Brüten. Wenn die kleinen geschlüpft sind, geht, für die Vogeleltern, die Arbeit erst richtig los. Sie müssen sich nicht nur selber versorgen sondern viele kleine hungrige Schnäbel.

Feldwespen

die meisten Leute bemerken Feldwespen nicht. Versteckt an einem Platz, an dem es sehr warm werden kann, lässt sich diese Königin nieder. Sie bauen keine üblichen Nester mit Außenhülle. Die Außenhülle fehlt bei den Nestern der Feldwespen. Die Volksstärke mit max. 50 Tieren ist nichts, was unbedingt auffällt. Als Nahrung benötigen sie Nektar und Pflanzensäfte. Die Brut wird mit Eiweißhaltigen Inseken groß gezogen.

Waldwespe

Zeitlupenstudie von einer umgesiedelten Waldwespe

Vogel füttern mal anders

ohne Text, lasst euch überraschen

Fettfutter herstellen

Einfacher als gedacht. Rechts findet ihr das Rezept zum Download und verteilen und hier das Video dazu:

Falls der Download nicht funktionier, hier nochmal als Text:

2 Päckchen Haferflocken zu je 500 g
1 Päckchen Rosinen zu 250 g (nicht geschwefelt)
1 Päckchen gemahlene Haselnüsse zu 200 g
1 Päckchen gemahlene Kokosnüsse Erdnüsse oder Erdnussbruch
ca. 250 g
Winterstreufutter ca. 500 g
ca. 100 g Schweine-Schmalz für ca 500 g Trockenmischung
Alle trockenen Bestandteile mischt man am besten in einer alten,
großen Schüssel. Währenddessen wird das Fett in einem Topf,
unter ständigem rühren, geschmolzen. Darauf achten, das es
nicht zu
warm wird. Handwarm währe ideal. Wenn das Fett soweit ist,
kommen die Zutaten zusammen. Achtung, nicht alles Fett
verwenden.
Sollte es zu flüssig sein, hat man dann keine Möglichkeit mehr
das auszugleichen. Die Konsistenz sollte jeder für sich selber
bestimmen. Manche mögen es eher etwas feuchter, andere eher
trockener. Ist die Mischung fertig, kann man sie in die Behälter
füllen. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wir
verwenden gerne auch
Kaffeetassen,
Brotkörbchen und kleine Gitter

Mittlere Wespe

Anfangsnester der Mittleren Wespe, erkennt man meist an dem Schlauchfortsatz.

Im Linken Bild, ein umgesiedletes Nest.

Hornissen und Sandkasten

Diese Hornissen befanden sich direkt neben einen Sandkasten. Problem: das Einflugloch war in einem Meter Höhe. Es konnte so nicht ausgeschlossen werden das, wenn ein Kind vorbei läuft, es zu einem Zusammenstoß kommt. Lösung: Das Nest wurde kpl. abgeschirmt. Die Hormissen mussten jetzt von oben ins Nest fliegen. Alles perfekt gelaufen, es kam, wie erwartet, zu keinem Zwischenfall.

Status der Wespen – Überwinterung

jetzt herrscht Ruhe. Die neuen Königinnen haben sich in den Winterschlaf – Winterstarre – begeben. Rein äußerlich sind keine Lebenszeichen mehr zu erkennen. Eine kritische Phase in der sehr viel, mit der neuen Königin, passieren kann. Sie kann von Mäusen gefressen werden, von Parasiten befallen werden oder sie verschimmelt.
Danach erfolgt ein langsames Aufwachen und sie geht über in die solitäre Phase.

Diese Phase dauert etwa 6 Monate

Status der Wespen – Solitäre Phase

Jetzt erwacht die Königin aus der Winterstarre. Neben der Nistplatzsuche ist die Nahrungsaufnahme das Wichtigste. Der Nistplatz wird gegen ander Wespen verteidigt. Es werden die kleinen Anfangsnester angelegt und Ihre Brut gepflegt. In diesem Stadium erledigt die Königin alle Aufgaben.

Diese Pahse dauert etwa 6 Wochen

Status der Wespen – Kooperative Phase

Jetzt wird der Staat lebendig, die ersten Arbeiterinnen schlüpfen. Die Königin muss sich zudem mit Revierkämpfen rumschlagen. Andere Königinnen versuchen evtl. das Nest zu übernehmen. Aber im späteren Verlauf wird es für die Königin einfacher. Je mehr Arbeiterinnen schlüpfen, umso weniger fliegt sie aus.

Diese Phase dauert etwa 2 Wochen

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